Eigenblutbehandlungzurück

Die Eigenblutbehandlung, wie wir sie heute kennen, ist etwas mehr als 100 Jahre alt. Die Anfänge dieser Therapie gehen aber schon bis ins 3. vorchristliche Jahrhundert zurück und sind in Aufzeichnungen chinesischer Arzneibücher dokumentiert.

Wir haben es hier mit einem Therapieverfahren zu tun, welches ein sehr breites Anwendungsgebiet hat und aus der modernen Naturheilpraxis nicht mehr wegzudenken ist.

Es liegt im Wesen des lebenden menschlichen Organismus, dass er durch die ihm innewohnende Fähigkeit zur Selbstregulation Abweichungen vom gesunden Gleichgewicht auszugleichen versucht. Dieses geschieht durch die Aktivierung körpereigener Abwehrkräfte.

 

Wirkmechanismen der Eigenblut-Behandlung

 

Durch Injektionen mit Eigenblut verändert der Körper seine Reaktionslage. Das führt zu einer Vermehrung der Immunkörper (z.B. Antikörper). Es kommt nach unseren Beobachtungen zu einer Resistenzsteigerung des Gesamtorganismus. Die allgemeine Abwehrlage wird angehoben. So wird aus naturheilkundlicher Sicht  nicht selten die Heilungsfähigkeit  des Körpers aktiviert und positiv beeinflusst.

Wie es im Detail zu dieser Abwehrsteigerung kommt, ist bis heute letztlich noch nicht erwiesen. Man weiß aber, dass die Injektion von Eigenblut im Körper eine Kettenreaktion von Immunvorgängen, also den Abläufen der körpereigenen Abwehr auslöst, die für die unspezifische Steigerung unseres Immunsystems verantwortlich gemacht wird.

Die Eigenblutbehandlung gehört somit zu den sogenannten „Umstimmungsverfahren“, die aber von der Schulmedizin kaum anerkannt werden.

 

Nutzen der Eigenblut-Behandlung

 

Die Eigenblutbehandlung hat sich in der Naturheilkunde besonders bei folgenden Störungen bewährt:

 

  •    Chronische Infektanfälligkeit
    • Nasennebenhöhlenentzündung
    • Halsentzündung
    • Bronchitis u.a.
  •    Rheumatische Erkrankungen
  •    Hauterkrankungen
    • Neurodermitis
    • Schuppenflechte
    • Kontaktekzem, u.a.
  •    Allergien
    • Heuschnupfen
    • Asthma bronchiale u.a.
  •    Depressionen (Verstimmungszustände)
  •    Hormonelle Störungen
  •    Allgemeine Rekonvaleszenz

 

 

Methodik der Eigenblut-Behandlung

 

Man entnimmt eine bestimmte Menge Eigenblut aus einer Vene. Die Menge schwankt zwischen 0,1 und 3 ml, in manchen Fällen auch mehr. Das Blut wird intramuskulär oder subkutan (unter die Haut) zurückgespritzt (reinjiziert). Man kann das Blut unverändert oder mit Zusätzen reinjizieren.

 

Folgende Varianten in der Eigenbluttherapie sind möglich:

 

  •        Vermischung mit homöopathischen  Arzneimitteln
  •        Eigenblut ohne Zusätze
  •        Cluster-Eigenblut - mechanisch hämolysiertes (aufgelöste rote Blutkörperchen) Eigenblut

 

Die Reinjektion löst dann die weiter oben beschriebene Reaktion im Körper aus.

Man wiederholt die Behandlung 1 x in der Woche. Wenn man starke Reaktionen des Immunsystems erwartet, wählt man auch größere Behandlungsintervalle, etwa alle 2 – 4 Wochen.
Insgesamt sind normalerweise 10 Injektionen notwendig.

 

Sämtliche Informationen über die Methode sind in keinerlei Hinsicht als Heilungsversprechen sondern nur zur Erläuterung und Information zu sehen. Alle Therapieformen und deren Anwendungsgebiete sind für jeden Patienten individuell und ausschließlich mit uns in einem persönlichen Gespräch zu besprechen. Wir weisen darauf hin, dass die Wirksamkeit des aufgeführten naturheilkundlichen Verfahrens nur zum Teil wissenschaftlich nachgewiesen ist.

 

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